Inhalt

Intention
Vorbetrachtungen
Hardware
Software
Zusammenbau der Hardware
Inbetriebnahme
Hinweise
externe Links
Fotos

Intention

Es bestand der Bedarf nach einem Player der Musik und Hörbücher von einer NAS innerhalb des heimischen Netzwerks als auch Internetstreams von Radiosendern abspielt. Lange Zeit war das nur Geräten der preislichen Oberklasse vorbehalten. Einige dieser Geräte waren fest mit externen Services verbunden. Hatten diese ihren Dienst eingestellt, wurde etwas an deren API verändert o.ä., funktionierte das jeweilige feature nicht mehr. Wenn es nach den Herstellern geht: "Neues Gerät kaufen!" Weiterhin geht es noch um die Formatunterstützung, welche 'Quellen' wie angebunden werden können, Unterstützung externer Services, etc. Nach vielen Recherchen, Vergleichen und Erfahrung mit einem 'fertigen Gerät eines namhaften Herstellers', war einfach der Wunsch nach einem offenen System vorhanden. Und irgendwie gab/gibt es die 'Zutaten' bereits seit langer Zeit. Dabei geht es in erster Linie um etwas Software welche Musik abspielen kann und etwas Hardware auf der das Ganze betrieben wird. Ausserdem war man durch einen gewissen "sportlichen Ehrgeiz" getrieben.

Vorbetrachtungen

Der Raspberry Pi (RPi) kam auf den Markt. Minicomputer... sparsam, klein, offen, günstig in der Anschaffung, Linux - Super!!! Erfahrungen mit den älteren RPi's in Verbindung mit einem WLAN- und Sounddongle bremsten meine Begeisterung. Das hatte mit der USB Schnittstelle des Pi's zu tun. Weiterhin kann man nicht erwarten, dass ein Minicomputer für ca. 30 EUR über einen high-tech Soundchip verfügt. Jedoch verfügt der Pi über entsprechende Schnittstellen mit denen ein sinnvoller Ausbau möglich ist. Inzwischen bieten verschiedenste Hersteller Erweiterungskarten für alle möglichen Anwendungfälle an. Durch das offene System, die vorhandenen Schnittstellen und Erweiterungen sind die unterschiedlichsten Kombinationen möglich.

Im vorliegenden Fall stand immer wieder das Bedienkonzept im Vordergrund. Da ziemlich schnell klar war den MPD (music player daemon) als 'Abspielsoftware' einzusetzen, bestand damit gleichzeitig die Möglichkeit diesen z.B. auch per App auf einem mobilen Endgerät zu steuern. Somit könnte man auf ein Gehäuse und entsprechende Eingabemöglichkeiten verzichten und den Pi mit doppelseitigem Klebeband an der Rückwand vom Wohnzimmerschrank heften. Aber will das schon? Im Gegenzug kann man den Pi in einem Gehäuse mit einer gefrästen Front aus gebürsteten Aluminium bzw. Edelstahl und einem 10" Touch-Display betreiben. Sieht toll aus. Fragen nach dem Kosten-/Nutzenverhältnis und Prioritäten muss jeder für sich beantworten.

Die nachfolgende Konfiguration stellt eine aus meiner Sicht pragmatische Lösung bei moderaten Kosten dar.

Hardware

  • Raspberry Pi 3B+
  • HifiBerry AMP2
  • 7" Touchscreen Display
  • Smarti Pi Touch Gehäuse
  • Smarti Pi Touch Back Cover 37mm
  • Lautsprecher Steckverbinder 4 polig
  • Steckernetzteil 12V / 8A
  • micro SD Karte 16GB, class 10
  • 1 Paar Lautsprecherboxen
  • USB nano Stick 16GB o.ä. (optional)

Hinweise:

Erste Versuche mit dem Pi 3B. Jetzt mit dem Pi 3B+ da er verfügbar und leistungsfähiger ist (CPU, WLAN).

Über die verwendete Soundkarte wird der Pi mit Strom versorgt. Es hat sich gezeigt, dass eine Verwendung der HifiBerry AMP+ in Verbindung mit dem Display nicht funktioniert. Die Soundkarte kann nicht den dafür nötigen Strom bereitstellen. Mit der AMP2 treten die Probleme nicht auf.

Es gibt inzwischen einige Touchscreens für den Pi. Bei dem verwendeten handelt es sich um den "Offiziellen RPi Touchscreen". Dieser kann direkt über den speziellen "Display Port" des Pi's betrieben werden.

Das o.g. Gehäuse wird in zwei Varianten angeboten. Der Unterschied besteht in der "Steckfläche" auf der Vorderseite links neben dem eigentlichen Screen. Aus ästhetischen Gründen habe ich mich für die "glatte Variante" entschieden.

Der Pi befindet nach dem Zusammenbau innerhalb des Gehäuses. Die Soundkarte sitzt auf dem Pi außerhalb des Gehäuses. Als Schutz und gleichzeitige Möglichkeit Lautsprecher komfortabel anzuschliessen steht ein sog. "Back Cover" zur Verfügung. Das wird in zwei unterschiedlichen Größen angeboten.

Die Lautsprecher sollten mit sog. Klemmverbindern anschließbar sein. Dafür wurde ein entsprechendes Einbau-Terminal gewählt. Je nach Erfordernis sind Alternativen möglich (z.B. Cinch).

Die Soundkarte lässt sich mit max. 18V speisen. Um Verlustleistung zu reduzieren, wurde ein 12V Netzteil gewählt. Die o.g. Stromstärke die das Netzteil zur Verfügung stellen kann, ist eindeutig überdimensioniert. Messungen bezüglich Leistungsspitzen wurden von mir jedoch noch nicht durchgeführt. Der Soundkartenhersteller empfiehlt ein Netzteil 18V / 3,3A.

Die Speicherkapazität der SD Karte kann variieren. Die Musik selbst sollte nicht auf dem Pi liegen. Somit bleibt das eigentliche Betriebssystem, die Oberfläche, ggf. installierte Plugins und die Musik-Datenbank (damit ist nicht die eigentliche Musik gemeint). Mit 16GB sollte man auf der sicheren Seite sein.

Lautsprecher waren vorhanden. Sie sollten eine Impedanz 4-8 Ohm aufweisen.

Der USB Stick (nano Bauform) ist optional. Soll die Musik ausschliesslich vom NAS oder per webradio als Stream genutzt werden, kann dieser entfallen.

Software

Bei Volumio handelt es sich um eine Applikation die genau für den o.g. Zweck geschaffen wurde. Inzwischen gibt es mehrere Aplikationen dieser Art (z.B. RuneAudio). Persönlich bin ich bei Volumio geblieben. Kernstück bildet dabei der MPD (music player daemon). Dieser verwaltet die Musik und spielt diese auch ab. Über dem MPD sitzt eine ansehnliche Oberfläche über die sich sämtliche Einstellungen vornehmen lassen. Anbindung verschiedenster Musikquellen, (W)LAN Konfiguration, Aussehen, etc.

Zusammenbau der Hardware

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Inbetriebnahme

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Hinweise

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Fotos

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